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BaldMan's Mojo

Harley Benton Bass TB-70 SBK

Der Bass (ein echtes Monster in Explorer ähnlicher Form) kam als ziemlich Leiche zu mir. Die Elektronik war defekt und der Vorbesitzer hatte alles was elektrisch war raus gerissen.

Bestandsaufnahme

Ein paar Lackabplatzer, Bundenden scharfkantig, Elektrik fehlte, Plastiksattel war raus und das Griffbrett so rau, dass es beim Spielen bestimmt keine Hornhaut gab. Eher das Gegenteil.

Lack

Matt oder Seidenmatt zu reparieren ist nahezu unmöglich. Da hilft meist nur eine Neulackierung. Also waren hier nur die Stellen am Hals zu reparieren, die bei Spielen störten. Dies geschah wie üblich mittels Sekundenkleber. Da die Griffbrettkante durch das Spielen mittlerweile seidenglänzend war, war die auch ohne Probleme möglich. Bei einem Lackabplatzer bis auf's Holz am Halsfuß wurde anschließend etwas Seidenmatt aufgetupft. Sichtbar, aber wieder glatt.

Hals und Sattel

Das Griffbrett wurde erstmal gereinigt und dann mit Stahlwolle 000 und 0000 geglättet. Ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Der Sattel wurde aus einem Stück Rinderknochen gefertigt. Wie bei mir üblich so, daß seine Außenkanten dem Halsverlauf folgten. Da bin ich eigen.

Elektrik

Ein Problem waren die Pickups. Die ab Werk verbauten Roswell sind in Europa nicht lieferbar. Ich trieb im 2. Versuch dann aber doch passende Pickups auf.

Als aktive Elektronik kam eine ältere Artec SE2 zum Einsatz. Gelötet - nicht gesteckt. 4 Potis statt 3. Also bohren. Da die Pickups splitbar waren, kamen noch 2 Microkippschalter dazu. Umschaltung Seriell (normal), parallel und split. 3 unterschiedliche Kläge pro Pickup.

Das Batteriefach erhielt neue Kabel. Ich stückele nicht (wenn's irgendwie geht).

Setup

Da passte eigentlich nichts. Halskrümmung, Oktavreinheit, Saitenlage - alles war einzustellen. Aber eigentlich normal. Und dann war das Monster fertig.

 

 

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